{"id":17399,"date":"2026-04-07T11:06:47","date_gmt":"2026-04-07T11:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergos.ch\/?p=17399"},"modified":"2026-04-07T11:06:50","modified_gmt":"2026-04-07T11:06:50","slug":"reflexionen-q2-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergos.ch\/de\/reflexionen-q2-2026\/","title":{"rendered":"Reflexionen Q2 2026"},"content":{"rendered":"\n<section id=\"section-block_bbffc0490537b82ce09da9d9ef3a0f23\" class=\"post-summary-outer has-read-more wp-custom-block\">\n    <div class=\"post-summary-inner\">\n        <div class=\"acf-innerblocks-container\">\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"vorwort\">Vorwort<\/h2>\n\n\n\n<p>Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n\n\n\n<p>seit dem Ausbruch des Iran-Krieges Ende Februar gab es, abgesehen von Liquidit\u00e4t, nur wenige sichere H\u00e4fen in den klassischen Anlageklassen. Neben Aktien haben auch Zinspapiere unter den steigenden Renditen gelitten, und Gold musste einen Grossteil der zuvor stattfindenden Kursexplosion wieder abgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Korrekturphase zeigte sich jedoch, dass der US-Aktienmarkt erneut resilienter durch die Stressphasen kommt als der Rest der Welt. Auch der US-Dollar, der grunds\u00e4tzlich unter dem Vertrauensverlust gegen\u00fcber der aktuellen US-Politik leidet, hat zur Stabilit\u00e4t in global ausgerichteten Portfolios beigetragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es l\u00e4sst sich auch beobachten, dass, sobald auch nur die leiseste Hoffnung auf eine Deeskalation des Iran-Konflikts aufkommt, Investoren schnell bereit sind, ihre Liquidit\u00e4tsreserven am Markt zu platzieren. Dynamisch positive Kursspr\u00fcnge, wie wir sie Ende M\u00e4rz und Anfang April gesehen haben, sind somit jederzeit m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Spannungsfeld f\u00fcr die Kapitalmarkteinordnung reicht daher von d\u00fcsteren Stagflationsszenarien bis hin zu einer schnellen Beendigung des Konflikts, verbunden mit positiven Wirtschaftstrends. Dieses fast bin\u00e4re Umfeld macht die Positionierung ausgesprochen anspruchsvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ansatz setzt vor diesem Hintergrund auf eine noch breitere Diversifikation und vermeidet eine einseitige Positionierung auf extreme Szenarien. Auf der Aktienseite spielt hier die stilistische Verbreiterung von Wachstums- und Substanzaktien eine wichtige Rolle. Zur Reduktion von Konzentrationsrisiken, insbesondere im US-Aktienmarkt, ist die Beimischung von US-Small-Caps ebenfalls sinnvoll. Grunds\u00e4tzlich \u00fcberzeugen uns die Gewinnwachstumschancen von US-Aktien, die nach der Korrektur auf moderatere Bewertungskennzahlen treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Zinspapiere sind wir im Hochzinssegment sehr vorsichtig positioniert und fahren ein klares Untergewicht. Auch die Kreditrisikopr\u00e4mien von Unternehmensanleihen mit besseren Bonit\u00e4ten \u00fcberzeugen uns derzeit nicht, weshalb wir uns hier ebenfalls vorsichtiger positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der aktuell hohen Volatilit\u00e4t sind wir weiterhin von Gold \u00fcberzeugt, da wir eine anhaltend hohe Nachfrage aus den Schwellenl\u00e4ndern erwarten. F\u00fcr die zus\u00e4tzliche Diversifikation in Multi-Asset-Portfolios erachten wir weiterhin Wandelanleihen als eine attraktive Erg\u00e4nzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Somit bleiben wir auch in dieser herausfordernden Zeit unserer Investmentphilosophie treu und hinterfragen unsere Kapitalmarkteinsch\u00e4tzungen regelm\u00e4ssig und kritisch im Rahmen unseres Investmentprozesses. Wir agieren mit ruhiger Hand, und bei notwendigen Anpassungen verfolgen wir einen antizyklischen Ansatz. Dieses Vorgehen hat sich bereits in vergangenen Krisen bew\u00e4hrt und best\u00e4rkt uns in unserer aktuellen Positionierung \u2013 auch in diesen bewegten Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen viel Freude beim Lesen!<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen<br>Maximilian Hefele<br>Stellvertretender Chief Investment Officer<\/p>\n\n<\/div>    <\/div>\n            <div class=\"summary-read-more\">\n            <a href=\"#\" class=\"btn-read-more\">\n                <span class=\"more-txt\">Read More<\/span>\n                <span class=\"less-txt\">Read Less<\/span>\n            <\/a>\n        <\/div>\n    <\/section>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1789\" src=\"https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17401\" srcset=\"https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-1024x715.jpg 1024w, https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-768x537.jpg 768w, https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-1536x1073.jpg 1536w, https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maxim-potyomkin-0Z6xkUoUNbo-unsplash-Copy-2048x1431.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kompass\">Kompass<\/h2>\n\n\n\n<p>In unserem Basisszenario gehen wir vorerst von einer milit\u00e4rischen Entspannung in den kommenden Wochen aus, sodass die Energiepreise nach und nach deutlich von ihren aktuellen Niveaus sinken. Ein schneller R\u00fcckgang auf die Niveaus vor Ausbruch des Iran-Krieges ist allerdings nicht wahrscheinlich, weil \u00d6l- und Gasanlagen besch\u00e4digt wurden, deren Reparatur einige Zeit beanspruchen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Szenario w\u00fcrden die Inflationsraten ab M\u00e4rz, getrieben von den Energiepreisen, sowohl im Vormonatsvergleich als auch im Vorjahresvergleich sp\u00fcrbar ansteigen und bei Unternehmen und Verbrauchern f\u00fcr Verunsicherung sorgen. Die Kernrate der Inflation, bei der die schwankungsintensiven Energie- und Nahrungsmittelpreise nicht enthalten sind, bliebe aber weitgehend unver\u00e4ndert. In unserem Basisszenario sinken die Energiepreise, bevor sie sich in nennenswertem Umfang auf die Preise anderer Waren und Dienstleistungen ausbreiten und die Kerninflation sp\u00fcrbar nach oben treiben k\u00f6nnen. Nachdem die Energiepreise wieder gesunken sind, w\u00fcrden die Inflationsraten schnell wieder sinken. Die Verunsicherung w\u00fcrde sich wieder aufl\u00f6sen, der Kaufkraftverlust w\u00e4re \u00fcberschaubar. Da die Inflationsrate aber ab M\u00e4rz \u00fcber einige Monate deutlich erh\u00f6ht sein wird, d\u00fcrfte die Teuerungsrate im Jahresdurchschnitt auf etwa 2,6 % gegen\u00fcber dem Vorjahr steigen. Ohne den Krieg w\u00e4re eine durchschnittliche Inflation von knapp zwei Prozent wahrscheinlich gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zentralbanken k\u00f6nnten durch einen solchen kurzzeitigen Preisanstieg \u00abhindurchschauen\u00bb. Kommunikativ haben sie bereits auf die ver\u00e4nderte Situation reagiert und h\u00f6here Zinsen in Aussicht gestellt, falls sich die Inflation verfestigen sollte. Solange die mittel- und l\u00e4ngerfristigen Inflationserwartungen in der N\u00e4he der Zentralbankziele verankert bleiben, werden die W\u00e4hrungsh\u00fcter unseres Erachtens die Geldpolitik aber nicht oder nur sehr moderat straffen, weil sie damit die Konjunktur in einer fragilen Situation schw\u00e4chen w\u00fcrden. Die Zentralbanken warten deshalb die weitere Entwicklung im Mittleren Osten und an den Energiem\u00e4rkten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit jedem Tag steigt allerdings die Gefahr, dass sich der Krieg l\u00e4nger hinzieht und die Energiepreise entsprechend l\u00e4nger hoch bleiben. In einem solchen Risikoszenario w\u00fcrden die Sch\u00e4den f\u00fcr die Konjunktur und die Preisstabilit\u00e4t deutlich h\u00f6her ausfallen. Die konkreten Auswirkungen k\u00f6nnen dabei abh\u00e4ngig von Dauer und Intensit\u00e4t der Sch\u00e4den sehr stark variieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"volkswirtschaft\">Volkswirtschaft: <strong><strong><strong><strong>Geopolitik \u00fcberschattet alles<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Geo\u00f6konomie dominiert den volkswirtschaftlichen Ausblick. F\u00fcr den Konjunkturverlauf in diesem Jahr kommt es massgeblich auf die Dauer und die Intensit\u00e4t des Iran-Krieges an, denn davon h\u00e4ngt die H\u00f6he der Energiepreise ab. In jedem Fall werden die Inflationsraten f\u00fcr einige Monate deutlich steigen. Bei einem schnellen Ende des Krieges und einem deutlichen R\u00fcckgang der Energiepreise k\u00f6nnte die Inflation aber wieder abklingen, bevor sich die Inflation nennenswert auf andere Waren und Dienstleistungen ausbreitet. In diesem Fall m\u00fcssten die Zentralbanken nicht auf den Energiepreisschock reagieren. Zieht sich der Krieg aber \u00fcber Monate hin und bleiben die Energiepreise \u00fcber l\u00e4ngere Zeit auf dem aktuellen Niveau, droht eine Stagflation oder gar eine Rezession. F\u00fcr die Zentralbanken w\u00e4re dies eine missliche Situation, denn Zinserh\u00f6hungen w\u00fcrden zwar die Inflation eind\u00e4mmen, doch gleichzeitig w\u00fcrden sie die ohnehin wenig dynamische Wirtschaft schw\u00e4chen. Mehr denn je richten sich deshalb die Blicke nach Washington D.C. und auf Donald Trump: Wie und wann findet der amerikanische Pr\u00e4sident einen Weg, den Krieg im Mittleren Osten zu beenden?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"aktien\">Aktien: <strong><strong><strong>Aktienm\u00e4rkte im Zeichen geopolitischer Unsicherheit<\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise pr\u00e4gten das erste Quartal 2026. Nach einem starken Jahresauftakt belasteten der Iran-Konflikt, Zollstreitigkeiten und Inflationssorgen die Stimmung an den globalen Aktienm\u00e4rkten. Der \u00d6lpreis stieg um \u00fcber 70% auf fast 120 US-Dollar je Barrel, wodurch der VIX \u00fcber 30 kletterte und die Konsumentenstimmung unter Druck geriet. Europ\u00e4ische und asiatische M\u00e4rkte litten zuletzt unter ihrer Energieabh\u00e4ngigkeit, w\u00e4hrend die USA dank ihrer Energieexporte relative St\u00e4rke zeigten. Die weitere Entwicklung an den Aktienm\u00e4rkten h\u00e4ngt wesentlich vom Verlauf des Nahost-Konflikts ab. Hohe Energiepreise bergen Stagflationsrisiken und erschweren die geldpolitische Steuerung. Das fundamentale Bild bleibt jedoch solide: F\u00fcr den S&amp;P wird auch in diesem Jahr ein zweistelliges Gewinnwachstum erwartet. Wir sehen derzeit keinen Beginn eines B\u00e4renmarktes. Entsprechend bleiben wir neutral positioniert, setzen auf breite Diversifizierung und bevorzugen weiterhin US-Aktien. Indien haben wir verkauft und in breit diversifizierte Schwellenl\u00e4nderanlagen umgeschichtet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"anleihen\">Anleihen: <strong><strong><strong><strong>Von Resilienz zu Verunsicherung: Bondm\u00e4rkte im Schatten geopolitischer Spannungen<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wir begannen das Jahr in einem Umfeld, das sich bemerkenswert widerstandsf\u00e4hig anf\u00fchlte und sich viele Zentralbanken prim\u00e4r auf der \u00abletzten Meile\u00bb im Kampf gegen die Inflation besch\u00e4ftigten. Die gemeinsamen Milit\u00e4rschl\u00e4ge der USA und Israels gegen den Iran, und die daraus resultierende Blockade der Strasse von Hormus, haben viele auf dem falschen Fuss erwischt. Die Marktreaktion an den Bondm\u00e4rkten war entsprechend heftig. Die kurzfristigen Inflationserwartungen sind stark angestiegen, und Anleihen wurden auf breiter Front abverkauft. Die Resilienz, die den Jahresbeginn pr\u00e4gte, wurde durch ein Regime hoher Volatilit\u00e4t und steigender Kapitalkosten ersetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bek\u00e4mpfung der Inflation durch h\u00f6here Leitzinsen in der Eurozone oder eine Phase stabil hoher Leitzinsen in den USA erfolgt, ist sp\u00fcrbar angestiegen. In diesem Umfeld sehen wir einen guten Grund, uns defensiver auszurichten und sind bereit, Opportunit\u00e4ten zu nutzen, falls eine diplomatische L\u00f6sung wahrscheinlicher wird und sich die \u00f6konomischen Auswirkungen sowie die damit verbundenen idiosynkratischen Risiken besser kalkulieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"AI\">Alternative Investments: <strong><strong><strong>Gold: <strong>Wenn die Rolle als sicherer Hafen kurzfristig ins Stocken ger\u00e4t<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Gold startete volatil ins Jahr 2026. Der Preis legte zun\u00e4chst deutlich zu, bevor eine Korrektur einsetzte. Ausl\u00f6ser waren Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse und hohe Positionierungen, die breite Verkaufswellen ausl\u00f6sten. Gold wurde dabei verst\u00e4rkt als schnelle Liquidit\u00e4tsquelle genutzt. Zus\u00e4tzlichen Druck brachte ein Energieschock im Zuge des US-Israel-Iran-Konflikts, der Inflationssorgen sch\u00fcrte und die Erwartungen an einen restriktiveren Kurs der Zentralbanken verst\u00e4rkte. In der Folge belasteten steigende Realzinsen und ein st\u00e4rkerer US-Dollar den Goldpreis zus\u00e4tzlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzfristig hat der R\u00fccksetzer das technische Bild eingetr\u00fcbt. Der \u00fcbergeordnete langfristige Trend bleibt jedoch intakt. Die anhaltend hohe Nachfrage der Zentralbanken, fortbestehende geopolitische Risiken und insbesondere die rasant steigende globale Verschuldung st\u00fctzen weiterhin die Rolle von Gold als strategische Wertanlage. Wir bleiben daher konstruktiv positioniert, halten an einer \u00dcbergewichtung fest und erwarten, dass sich der langfristige Aufw\u00e4rtstrend trotz erh\u00f6hter Volatilit\u00e4t fortsetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"w\u00e4hrungen\">W\u00e4hrungen: <strong><strong><strong><strong>Dauer des Iran-Krieges bestimmt die weitere Entwicklung an den Devisenm\u00e4rkten<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der US-Dollar profitierte zuletzt von erh\u00f6hter Risikoaversion und steigenden Energiepreisen, beg\u00fcnstigt durch die Rolle der USA als Nettoenergieexporteur. Mit einer erwarteten Entspannung der milit\u00e4rischen Lage in den kommenden Wochen und allm\u00e4hlich sinkenden Energiepreisen d\u00fcrfte sich die aktuelle St\u00e4rke jedoch als vor\u00fcbergehend erweisen. Zunehmend d\u00fcrften wieder Donald Trumps unberechenbare Politik und Zweifel an der Unabh\u00e4ngigkeit von US-Institutionen in den Fokus r\u00fccken und das Vertrauen in den Dollar belasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schweizer Franken best\u00e4tigte im ersten Quartal 2026 seine Funktion als sicherer Hafen und d\u00fcrfte angesichts anhaltender Unsicherheiten auch zuk\u00fcnftig gefragt bleiben. Gleichzeitig belastet die St\u00e4rke des Frankens jedoch zunehmend die exportorientierte Wirtschaft, weshalb die Schweizerische Nationalbank mit vermehrten Interventionen eine weitere Aufwertung begrenzen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00e4rkte rechnen mit einer deutlichen Kurs\u00e4nderung der Bank of England, doch ihre zuk\u00fcnftige geldpolitische Ausrichtung bleibt sehr ungewiss. Grossbritannien k\u00e4mpfte bereits ohne den Energiepreissprung mit einer hartn\u00e4ckigen Inflation. Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Dynamik insgesamt sehr verhalten. Vor diesem Hintergrund erwarten wir in den kommenden Monaten weder eine gr\u00f6ssere Auf- noch Abwertung des Pfundes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der neuen Ausgabe unserer Kapitalmarktpublikation erl\u00e4utern wir unsere Einsch\u00e4tzung der aktuellen Situation an den Finanzm\u00e4rkten und diskutieren spezifische Chancen und Risiken der einzelnen Anlageklassen.<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":17403,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,10,64],"tags":[],"class_list":{"0":"post-17399","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","6":"hentry","7":"category-insights","9":"category-kapitalmaerkte"},"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Reflexionen Q2 2026 - Bergos<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Reflexionen Q2 2026: unsere Bergos-Experten erl\u00e4utern ihre Einsch\u00e4tzung der aktuellen Lage an den Finanzm\u00e4rkten und analysieren Chancen und Risiken der wichtigsten Anlageklassen.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.bergos.ch\/de\/reflexionen-q2-2026\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Reflexionen Q2 2026\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Unsere Bergos-Experten erl\u00e4utern ihre Einsch\u00e4tzung der aktuellen Lage an den Finanzm\u00e4rkten und analysieren Chancen und Risiken der wichtigsten Anlageklassen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.bergos.ch\/de\/reflexionen-q2-2026\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Bergos\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-04-07T11:06:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-04-07T11:06:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.bergos.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rowan-cumming-DKAADb5Ua_I-unsplash-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1589\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Ana Varvodic\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Ana Varvodic\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/reflexionen-q2-2026\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/reflexionen-q2-2026\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Ana Varvodic\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/89a42355bef86efc45d62a1f52596c5d\"},\"headline\":\"Reflexionen Q2 2026\",\"datePublished\":\"2026-04-07T11:06:47+00:00\",\"dateModified\":\"2026-04-07T11:06:50+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/reflexionen-q2-2026\\\/\"},\"wordCount\":1640,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/reflexionen-q2-2026\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/04\\\/rowan-cumming-DKAADb5Ua_I-unsplash-scaled.jpg\",\"articleSection\":[\"Insights\",\"Insights\",\"Kapitalm\u00e4rkte\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/reflexionen-q2-2026\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.bergos.ch\\\/de\\\/reflexionen-q2-2026\\\/\",\"name\":\"Reflexionen Q2 2026 - 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