Die Weltwirtschaft ist durch den nur ganz schwierig einschätzbaren Coronavirus (COVID-19) massiv geschwächt. Hinzu kam vor gut einer Woche ein folgenschwerer Ölpreisverfall und die Unruhe an den Kapitalmärkten hat zuletzt geradezu historische Ausmasse angenommen. Unser Kapitalmarktstratege Till Christian Budelmann geht in seinem Basisszenario erst in der zweiten Jahreshälfte von einer möglichen wirtschaftlichen Erholung aus, die dann zumindest aber nicht durch das Risiko eines marktfeindlichen Präsidentschaftskandidaten in den USA weiter gestört werden würde. Gegenüber dem Anleihemarkt erscheinen Aktien nach dem Crash attraktiv bewertet – auch wenn man einen Rückgang der Unternehmensgewinne wie im letzten extremen Krisenjahr 2008 annimmt. Die hochemotionale Verunsicherung des Marktes könnte sich in der Rückschau durchaus als eine gute Gelegenheit herausstellen, um sich rational und verhältnismässig günstig in langfristigen, zukunftsweisenden Marktbereichen zu positionieren. Und Gold könnte bei der Absicherung des Portfolios helfen. (…)
28.02.2026